Mit Gedankendings gegen verdeckte Ermittler

Im Alltag kommt man leicht in Situationen, in denen man sich gegen plötzlich auftauchende Geheimdienstmitarbeiter wehren muss. Hier ein kleiner Gesprächsleitfaden, wie Sie Ihre Beobachter verwirren und Wort für Wort in die Enge treiben.

“Guten Tag, sagen Sie, beobachten Sie mich?”

“Nein, ich sitze hier nur so rum und trinke Tee.”

“Aber vor wenigen Minuten, da waren Sie noch nicht hier und mir war gleich so, wie: Ach, schau an, der da drüben, der ist vom Mossad. Aber Sie dürfen sicher gar keine Gefühle haben, oder?”

“Meine Gefühle gehen Sie gar nichts an! Und wenn ich noch nicht hier war, dann können Sie mich doch gar nicht gesehen haben?”

“Eben, deswegen dachte ich ja, Sie sind vom Mossad. Die sieht man nämlich nie! Der Mossad tarnt seine Mitarbeiter so gut, die brauchen noch nicht einmal verdeckte Ermittler.”

“Ich bin aber wirklich nicht beim Mossad.”

“Dann sind Sie also Pfau-Mann?”

“Sie meinen V-Mann?”

“Pfau-Mann! Los, schlagen Sie mal ein Rad.”

“Ich schlage keine Räder.”

“Ah, das Deeskalations-Seminar sitzt also noch! Sehr gut!”

“Hören Sie, ich kenne Sie gar nicht!”

“Ich habe Ihnen ja auch gerade per Gedankendings mitgeteilt, daß Sie dieses Gespräch vergessen sollen. Es hat quasi nie stattgefunden.”

“Wie bitte? Was wollen Sie eigentlich von mir?”

“Machen Sie sich nichts daraus, diese Begriffsstutzigkeit ist nur vorübergehend.”

“Wissen Sie was, vergessen Sie es!”

“In Ordnung. Guten Tag, sagen Sie, beobachten Sie mich?”

“Nein, ich sitze hier nur – das hatten wir doch gerade schon einmal.”

“Ja, ich weiss. Aber Sie sagten, ich solle es vergessen.”

“Aber Sie haben es nicht vergessen, was?”

“Nein, ich wollte nur nett sein.”

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