Es ist soweit: Ich bin ihr Ziel geworden!

Den meisten im Internet ist es sicher schon bekannt, ich hatte letzten Dienstag einen Fahrradunfall. Ungefähr Achtuhrdreißig MESZ versuchte ich auf einer vielbefahrenen Straße einen Mehrsitzer des ÖPNV (Bus) zu überholen, schaute mich vorschriftsmäßig nach hinten um und wurde dadurch von einem, auf mich zurasenden Schlagloch abgelenkt, welches ich Bruchteile einer Sekunde später dann mit dem Vorderrad touchierte und damit gezwungen war, umgehend von meinem Rad abzusteigen.

Um es kurz zu machen: der Arm ist mit einer leichten übelst schweren Fraktur gesegnet und der Rest des Körpers mit diversen blauen Flecken und Abschürfungen bedacht worden. Ein ganz normaler Unfall, wie er im Buche steht und wie er (ganz sicher) so ähnlich jeden Tag in Deutschland zur Anwendung kommt.

Und anfangs dachte ich mir auch nichts dabei. Aber nachdem der Schock verarbeitet worden war, sah ich die Geschehnisse noch einmal mit anderen Augen. Ich selber werde mir die Verletzungen ja nicht zugefügt haben. Dazu finde ich mich eigentlich ganz ok und weiß, daß derartige Körperexperimente sauweh tun können. Bleibt also nur noch Fremdeinwirkung. Aber warum? Wer könnte mir etwas anhaben wollen? Wer wäre fies genug, um so ein Vorhaben auch in die Tat umzusetzen? Die Tatsache, daß sich zum Zeitpunkt des rücksichtslosen Sturzes niemand in direkter Nähe zu mir befunden hat, belegt eigentlich ganz klar, daß es sich um eine Aktion eines Geheimdienstes handeln muß. Die sieht man nämlich nie. Schon gar nicht, wenn so etwas passiert.

Ich weiß natürlich, daß gerade mit dem Blog www.uliminati.de Wahrheiten an das Licht der Öffentlichkeit gezerrt werden, die dazu beitragen können, die Machtverhältnisse der ganzen Welt nachhaltig zu verschieben oder zumindest gerade zu rücken. Die schonungslosen Berichte über vermeintliche Verschwörungen kratzen zwar nur an der Oberfläche des schillernden Lacks der Fassade, aber es kommt ein Stein ins Rollen, der eine Lawine der Empörung auslösen kann. Das ist denen natürlich bewusst und ich weiß, daß ich mich damit zum beliebten Angriffsziel mache.

Dazu passt es natürlich auch, dass ich mit so einem Anschlag erst einmal meiner Mobilität beraubt worden bin und auf den, relativ bequem zu überwachenden, Nahverkehr ausweichen muss. Aber ich weiß genau – hier fährt immer ein Geheimdienst mit. Schon seit Monaten habe ich mir daher angewöhnt, auch bei freien Doppelsitzreihen immer erst zu fragen: “Ist hier noch frei?” – Sollte ich keine Antwort bekommen, weiß ich, der Platz ist sauber.

Trotzdem: mit einem derartigen Angriff war eigentlich nicht so früh zu rechnen. Und es hat mir gezeigt, daß ich in Zukunft noch vorsichtiger sein muß. Die Recherchearbeiten am Späti müssen zunehmend vertieft werden, denn hier kann ich in der Masse der Theoretiker untertauchen und unbemerkt Fragen stellen. Irgendjemand weiß immer etwas und es liegt an mir, auch in Zukunft die Puzzlestücke in der richtigen Reihenfolge zusammenzufügen.

 

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