Armutsbericht von Bundesregierung verschleiert.

Wie heute unter anderem hier, hier und auch hier berichtet wird, hat die Bundesregierung den kürzlich erschienenen Bericht zur Armut- und Reichtumsverteilung um einige kritische Aussagen entschärft bzw. durch gefälligere Formulierungen ersetzt. Hier ein kurzer Überblick über die nun nicht mehr enhaltenen Textstellen:

  • die da unten machen doch sowieso nur, was sie wollen
  • … kann ein Jahresgehalt von ca. Vierundzwanzigtausendfünfhundert Euro gar nicht so schlecht sein, immerhin ist das viel länger als 600.000 Euro.
  • … die Schere zwischen Arm und Reich muß zur Kluft werden
  • … und außerdem ist Geld ja nicht alles …
  • … die Verwendung der Begriffe “arm” und “reich” ist in Zukunft einzustellen, um die da unten, siehe oben, (hahaha, Wortspiel, Herr Rösler, nehmen Sie das bitte dann mit raus, ja) nicht zusätzlich auf ihre Position aufmerksam zu machen
  • Anm. der FDP: Warum können wir den Bericht nicht einfach “Spare in der Zeit, dann hast Du in der Not” nennen?
  • … ist als möglicher Lösungsansatz der Ausbau des sogenannten “Unterschichtenfernsehens” in Erwägung zu ziehen …
  • … soziale Gerechtigkeit (haben alle schon ihre Pizza bestellt? Mit extra Käse, so wie der Mist hier ….)

Sollten noch weitere Stellen bekannt werden, die im Armutsbericht verändert oder getrichen wurden, so bitte ich, die Kommentarfunktion zu nutzen und hier unter dem Text entsprechend zu ergänzen.

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