Der Tatort aus Leipzig – eine Zusammenfassung.

Ich möchte einen kurzen Überblick über den heutigen (02.12.2012) Tatort aus Leipzig geben, den ich mir mit dem Live-TV-Service “Zattoo” nicht angesehen habe. Durchaus positiv fielen mir die schönen Landschaftsdarstellungen auf, die das Leben in einer pulsierenden Metropole eindrucksvoll auf die Palme brachten und fast der Gipfel waren.

Auch das verzögernde und stockende Sprechen der Darsteller brachte dem Zuschauer die Mentalität der hier lebenden Menschen etwas näher und versprühte tröpfchenweise die soziale Kälte, die dem Leipziger so eigen ist. Darüber definiert man sich hier, dabei rückt man zusammen und fühlt sich stark. Allerdings wage ich zu behaupten, dass viele der gezeigten Personen keine Leipziger gewesen sein können. Mir persönlich kam zumindest niemand bekannt vor. Von denen würde ich auch keinen kennen lernen wollen. Die sahen sowieso voll doof aus.

Und wieso muß man im Fernsehen immer Leute aus dem Osten zeigen, die eine Bauarbeiterbanane mit Senf im Brötchen essen? Früh um vier! Direkt an der Straßenbahnhaltestelle? Ich meine, klar, das machen hier alle, aber das will man doch nicht im Tatort sehen! Sowas baut doch Vorurteile auf! Das lässt sich doch nie mehr zusammenwachsen! Über die Kleidung der Schauspieler will ich gar nicht erst reden. Schließlich mache ich ja kein ModeBlog. Aber viel Geld haben hier die meisten ja auch nicht. Selbst einarmige Banditen können sich kaum noch eine Second Hand leisten. Ok, das wollen die meistens auch nicht. Zweiarmige Banditen sind eben nicht so cool, wie einarmige.

Immerhin, ich habe während der gesamten Sendung zweimal das Völkerschlachtdenkmal nicht gesehen, die Höfe am Brühl waren da sicher glücklicherweise noch nicht fertig und außerdem, woher war denn das Kartenmaterial, da ist ja Google Maps deutlich besser. Und wo war der Schnee? Immerhin hatte es ja heute geschneit???

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