Kategorie: Briefe an Schily

01. Dezember 2001

Sehr geehrter Herr Schily,

ich hoffe, Sie nehmen es mir nicht allzu übel, wenn ich diese beiden Tage – den 30. November und den 1. Dezember hier gleich in einem Bericht abarbeiten werde. Ich habe nun mal Urlaub, bin etwas faul, so daß nicht sehr viele verschiedenen Sachen passieren. Ich hätte natürlich auch zu mir sagen können, “Nein Mark, heute schreibst Du mal keinen Bericht.” Aber dann musste ich immer gleich an Sie, Herr Schily, denken und mir wurde klar, daß für Sie sicher auch die Berichte wichtig sind, die mir eher langweilig erscheinen. Im Kampf gegen den internationalen Terrorismus ist jeder Hinweis von äußersters Wichtigkeit, wem sagen Sie das. Weiterlesen

29. November 2001

Sehr geehrter Herr Schily,

gestern, am 28.November, begann für mich ein kleiner Urlaub, der sich noch bis Montag hinziehen wird. So gerne ich auch arbeite und so gerne ich mich persönlich in das Bruttosozialprodukt einbringe, genauso gerne habe ich auch ab und zu mal Urlaub. Urlaub ist nun mal wirklich eine Erfindung der Bundesregierung, hinter der die gesamte Bevölkerung 100%ig stehen kann. Ja, das waren schon mutige Kämpfer damals, die den machtgierigen Ingenieuren diese arbeitsfreien Tage abgeluchst haben. All denen gilt – immer wenn ich Urlaub habe – meine Bewunderung und mein Respekt. Weiterlesen

28. November 2001

Sehr geehrter Herr Schily,

wie gestern kurz von mir angerissen, verbracht ich gestern abend noch 2 Stunden, 51 Minuten und ca. 20 Sekunden in einen kleinen Gastwirtschaft. Neben mir trafen sich dort ca. 20 Leute, die allesamt ihren wohlverdienten Feierabend genießen wollten. Aber mir persönlich ging es schon auf dem Weg dahin immer schlechter. Sie erinnern sich, mein kranker Fuß. Der gestrige Spaziergang im Vorfeld der weiteren Abendgestaltung hatte mich körperlich doch mehr angegriffen, als ich erst wahrhaben wollte. Ich hatte mir immer wieder gesagt, der Herr Schily, der würde auch nicht klein beigeben. Der würde gegen so eine vorübergehende Schwäche ankämpfen, der würde weitermachen, komme was da wolle. Weiterlesen

27. November 2001

Es ist sicherlich schwierig, sich so einigermaßen zu merken, wie der gesamte Tag abgelaufen ist – mit all seinen Einzelheiten und kleinen Begegnungen. Doch Mark Knochen versucht auch heute wieder, Herrn Schily einen Abriss über seinen Tagesablauf zu geben. Selbstverständlich erhalten die anderen Behörden (LKA, BKA, BDN und Verfassungsschutz) ebenfalls wieder eine Kopie des heutigen Anschreibens, damit diese die Informationen zum Erhalt der Inneren Sicherheit verwenden können. In Zukunft werden wir – die Redaktion “Zeit für Wahrheit” – einen neuen Bereich in der Navigation für diesen Schriftwechsel eröffnen. Unter der Rubrik “Briefe an Schily” finden sich dann die gesammelten Schriften. Weiterlesen

26. November 2001

Die gegenwärtige weltpolitische Lage hat es notwendig gemacht, daß sich mittlerweile jeder einzelne Bürger ganz persönlich mit dem Thema Sicherheit beschäftigen muss. Zwar treffen große Politiker, wie Otto Schily, durchaus wichtige Maßnahmen zur Sicherung der öffentlichen Ordnung, aber selbstverständlich sind in diesen Zeiten alle gefragt. Mark Knochen, Mitarbeiter unserer Redaktion, sieht deshalb nun vorrangig seine Aufgabe darin, den Weg für Otto Schilys Sicherheitspakete zu ebnen und unterstützt die darin enthaltenen Vorgaben, wo er nur kann. Weiterlesen