14. Juni 2013

Sehr geehrte NSA,

heute ist schon Freitag und es ist schon mein dritter Bericht an Sie. Und es beruhigt mich in der Tat, daß ich nun auch einen kleinen Teil zur Sicherheit der gesamten Welt beitragen kann. Klar, man denkt ja von sich selber immer, ach, was können denn bei mir schon so interessante Informationen vorhanden sein, aber in den Krimis im Fernsehen, da weisen die Ermittlungsbeamten immer extra darauf hin, daß jeder noch so unbedeutende Hinweis manchmal Berge versetzen kann, ja, sogar Menschen in andere Abteilungen. Weiterlesen

13. Juni 2013

Sehr geehrter NSA,

ich bin etwas unsicher, soll ich Sie eigentlich lieber mit “Herr NSA” oder “Frau NSA” ansprechen, sagen Sie mir einfach Bescheid, wie es für Sie am angenehmsten ist … es geht mir nämlich vor allem um den Aufbau einer virtuellen Wohlfühlatmosphäre. Überwachung soll ja schließlich auch als angenehm empfunden werden und vielen ist leider nicht klar, daß man dafür auch selber etwas tun muß. Aber ich bin mir sicher, gemeinsam können wir das schaffen, finden Sie nicht auch? Weiterlesen

12. Juni 2013

Sehr geehrte NSA,

in den letzten Tagen konnten die Menschen in Deutschland oft genug lesen, daß sie von Ihnen überwacht werden. Sie (also Sie, die NSA) können alle Mails abrufen, Telefongespräche abhören und die Gedanken der Menschen lesen. Das ist zweifellos eine wichtige Aufgabe und hilft dabei, schlimme Sachen zu verhindern, wie zum Beispiel Arbeitslosigkeit oder Milchreis.

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Sprachwissenschaft, Alter!

Die Party erreichte gerade ihren Höhepunkt, als ich die Wohnung betrat. Der noch sehr junge Richard David Precht brüllte als Sänger einer Punkrockband, die im Wohnzimmer spielte, welterklärende Zeilen ins Mikrophon.

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An Regeln mußt Du Dich halten.

Schnell noch einen Punkrocktext gemacht. Wenn man es etwas zieht, dürften es ca. 30 Sekunden werden. Und die drei Akkorde sollten keine Hürde darstellen.

An Regeln mußt Du Dich halten

Auf’m Bau – im Bau.
Auf’m Bau – im Bau.
Auf’m Bau – im Bau.
Auf’m Bau – im Bau.

Schwarzarbeit!
Schwarzarbeit!!
Schwarzarbeit!!!
Schwarzarbeit!!!!

 

Geld verdienen mit In-Talk-Werbung

Heute hatte ich wieder einmal eine meiner erfolgreichen Geschäftsideen. Generell verbringe ohnehin viel Zeit damit, nach einer rentablen Beschäftigung Ausschau zu halten, aber immer nur mit dem Kissen am Fenster zu lehnen und das Geld, welches bekanntlich auf der Straße liegt, zu zählen, ist auf Dauer dann auch etwas langweilig. Also versuche ich es nun auf eine andere Art, an genau dieses Geld zu gelangen.

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Bis dann …

“Guten Tag. Verzeihung, kann es sein, dass ich Sie kenne?”

“Nein. Moment. Doch.”

“Ja, woher denn? Ich erinnere mich nicht.”

“Na, nächste Woche, da vor diesem Denkmal … wissen Sie das denn nicht mehr?”

“Gleiche Zeit?”

“Ja, so in etwa – wie Sie es halt einrichten können.”

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